Leserbrief "Die Jugend hat hier das ältere Recht"

Zum SRZ-Bericht "Altstadtfest mit Nachwehen" vom 16. September:

Eines muss man voranstellen: Ich bin gerne auf dem Altstadtfest unterwegs, und auch mir gefällt nicht immer alles. Dennoch bin ich bereit, einzusehen, dass ein Fest von der und für die gesamte Doppelstadt und einen weiten Einzugsbereich durch Zeit und Raum einfach Kompromisse erfordert.

Was ich jetzt allerdings nicht verstehe, ist Frau Hierstetter. Laut Artikel hat Herr Lauterbach doch eine einvernehmliche Lösung im Miteinander gesucht. Wenn Frau Hierstetter dies nicht gefällt, bleibt es ihr unbenommen, hierauf nicht einzugehen. Doch eine Beschwerde finde ich völlig unangebracht. Ich glaube, die Jugend hat hier das ältere Recht an den ehemaligen Parkplätzen mitten in der Stadt. Unabhängig vom Betreiber!

Denn schließlich ist Sulzbach-Rosenberg Frau Hierstetter mit der schrittweisen Auflösung der alten Parkplätze schon sehr entgegengekommen. Und in das B1 dürfen deren Gäste doch gerne an den anderen 362 Tagen gehen.

Soll also auch hier die Jugend wieder aus dem allgemeinen Bild des Festes verschwinden? Am besten so, dass man sie nicht sieht? Ich glaube das ist der falsche Weg.

Eine Lösung muss her, das ist wohl richtig. Aber nicht wegen dem B1, sondern weil wohl nicht nur mir die Situation im Stöpsel selbst nicht zusagt. Dort ist es zu eng. Mit Ottmann auf der einen Seite ist eigentlich auf der Rathausseite gar kein Platz für eine Bühne und Bierbänke. Denn das dort am späteren Abend die halbe Straße durch Gäste belegt ist, dürfte auch klar sein. Ich kann mir vorstellen, die Rettungskräfte stimmen mir da zu.

Also weg mit der kleinen Bühne, dann ist vielleicht auch Platz für Frau Hierstetter und Herrn Lauterbach. Vor allem aber für die Jugend.

Andreas Schmid,Sulzbach-Rosenberg

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