Leserbrief Ein ganz neuer Ansatz

und 12. August befasste sich mit der Zukunft der Bürgerspital-Areals und Forums. In der Wochenend-Ausgabe 1./2. August lautete ein Titel "Was Frauen sich so wünschen".

Beim Lesen der Artikel ist mir zum wiederholten Mal der Gedanke gekommen, ob es nicht möglich wäre, eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft zu gründen. Meiner Erinnerung nach wurde Anfang des 19. Jahrhunderts das jetzige Stadttheater doch auch von Bürgern gekauft und in seine heutige Form überführt.

Könnten sich nicht die Amberger nach ihren finanziellen Möglichkeiten in eine Gesellschaftsform einbringen, die dann beide Gelände erwirbt und gemeinsam entwickelt? Der Beitrag der Frauen-Union zeigt viele interessante Ideen, die den Bedürfnissen der Amberger vielleicht eher entsprechen als ein (auswärtiger) Investor es kann, der auf seinen Gewinn schauen muss.

Sicherlich gibt es in der Bevölkerung weitere innovative Anregungen für eine sinnvolle Nutzung und auch Fähigkeiten zur Umsetzung, die nur noch nicht angefragt wurden. Mir würde auch noch einiges einfallen. Außerdem wäre die Akzeptanz und damit die spätere Nutzungsfrequenz sicher allgemein höher, wenn Bürger beteiligt werden.

Beate Binder, Amberg

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