Leserbrief "Für Umdenken nie zu spät"

Unter dem Titel "Neue Version nach altem Vorbild" berichteten wir über die vom Nabburger Stadtrat beschlossene Erneuerung des Stegs über den Burggraben. Dazu erreichte uns eine Zuschrift, in der es heißt:

"Obwohl bekannt ist, dass der Halsgrabensteg nicht mehr gebraucht wird, hat sich der Stadtrat für eine Teilerneuerung entschlossen. Durch diese Entscheidung ist klar geworden, wie sorglos hier mit Steuergeldern umgegangen wird. Es wäre doch so einfach, auf den Halsgrabensteg zu verzichten und die Baukosten für den neuen Fußgängersteg und die Folgekosten für die laufende Unterhaltung sowie die Prüfkosten für Stahlbautragwerke auf Dauer zu sparen. Der geringe Umweg ist für alle Nutzer zumutbar. Außerdem kann der barrierefreie Fußweg uneingeschränkt von den Bewohnern des nahe gelegenen Seniorenheimes - auch mit Gehhilfen - begangen werden. Man braucht gar kein Prophet zu sein, um festzustellen, dass die 200 000 Euro für die Erneuerung des Steges niemals ausreichen. Machen wir es doch so wie beim ,Eisernen Steg' und wir sind aller Sorgen enthoben. Für ein Umdenken ist es nie zu spät."

Reinhard GottschalkNabburg

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