Leserbriefe Auch das Klinikum einbeziehen

Zum Artikel "Bus fährt auf Siemens ab" in der Amberger Zeitung vom 29. Oktober.

Zu seinem Einsatz für die besseren Anbindung des Siemens-Werkes über den ÖPNV kann man unserem Oberbürgermeister nur gratulieren. Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit gehen da Hand in Hand.

Der Gesetzgeber hat mit der Einführung der Entfernungspauschale für die steuerliche Absetzbarkeit des Weges zum Arbeitsplatz die Wahl des Verkehrsmittels freigestellt. Nur haben viele Beschäftigte keine Wahl, weil sie ohne das teure Auto ihre Firma nicht zeitgerecht erreichen.

Es ist deshalb nur zu begrüßen, wenn der ÖPNV besser auf den Bedarf abgestimmt wird. Vielleicht kann man ja im Gegenzug den Fahrplan der Citybuslinien in den Zeiten etwas ausdünnen, in denen nur "warme Luft" transportiert wird.

Von unserem Oberbürgermeister wünsche ich mir aber auch, dass er den Bedarf unseres zweitgrößten Arbeitgebers, des Klinikums St. Marien, beim Zweckverband Nahverkehr einbringt. Der Großteil der Angestellten dieses Unternehmens kann zum Beispiel den Citybus überhaupt nicht nutzen, da entweder der Schichtbeginn oder das Schichtende außerhalb der Fahrplanzeiten liegen.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Klinikum seinerseits die Verhandlungen mit dem Zweckverband Nahverkehr über die verbesserte Anbindung mit einer Umfrage zum Bedarf bei den Beschäftigten vorbereitet. Ist es doch schon wegen der Parksituation am Mariahilfberg im Interesse Aller, dass möglichst viele Mitarbeiter mit dem Bus kommen.

Eilig ist die Angelegenheit auf jeden Fall. Denn mit der Bodensanierung der Parkflächen an der Emailfabrikstraße wird die Parkplatznot im Viertel noch größer.

Veronika Niklaus, Amberg
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