Leserbriefe Behauptungen "ins Blaue hinein"

Zum Bericht "Zwei Lager kämpfen um Tiere":

Ich bin seit beinahe 30 Jahren Mitglied des hiesigen Tierschutzvereins und als ehrenamtlich Tätiger mehrmals pro Woche vor Ort. Die "Zustände" im Tierheim kenne ich also bestens. Wen ich im Tierheim allerdings schon geraume Zeit nicht gesehen habe, ist Tierärztin Elisabeth Hötter.

Um so mehr wundert es mich dann, dass sie sich angeblich in ihrer Praxis über die Zustände informieren lässt. Dass das Tierheim mindestens einmal wöchentlich vor Ort tierärztlich betreut wird, darüber hat sie scheinbar niemand unterrichtet. Dass diese Tierarztpraxis mehrere Ärzte beschäftigt, mit Ultraschallgerät und Röntgengerät besser ausgestattet ist als die "Ein-Zimmer-Praxis" von Frau Hötter, sei nur am Rande erwähnt.

Ich empfehle jedem, der an Informationen aus eigener Wahrnehmung interessiert ist, sich selbst vor Ort über die "Zustände" im Tierheim ein Bild zu machen. Wahrscheinlich würde man dann erkennen, dass die angeblich untragbaren Verhältnisse ins Blaue hinein behauptet werden. Eine geforderte Nichtentlastung des alten Vorstands verhindert in meinen Augen einen in die Zukunft gerichteten Neuanfang.

Für die Öffentlichkeit und die stimmberechtigten Mitglieder wäre es sehr interessant, endlich verbindlich zu erfahren, ob die als Schriftführerin kandidierende Tiermedizinerin Hötter sich tatsächlich auf diese Tätigkeit beschränkt oder als praktizierende Tierärztin im Tierheim auch eigene wirtschaftliche Interessen verfolgt. Das von ihr eingeforderte Amt einer stellvertretenden Schriftführerin macht mich nachdenklich.

Josef Gavel,Amberg

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