Leserbriefe "Gelände soll Parkfläche werden"

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Die Arbeit, die sich Frau Trometer mit Ihrem Modell gemacht hat, verdient großen Respekt. Jedoch sind die von ihr getroffenen Schlussfolgerungen nicht nachzuvollziehen.

So meint sie, dass eine öffentliche (Tief-) Garage kaum möglich und wenig sinnvoll sei, da sich das Verkehrsaufkommen in Spitalgraben und Ziegelgasse um 40 bis 100 Prozent erhöhen würde. Dass man diesen Parkverkehr über eine zweispurige Bahnhofstrasse ein- und ausleiten kann, wird erst gar nicht in Betracht gezogen.

Was auch immer wieder zu falschen Rückschlüssen führt, ist die Feststellung, dass jederzeit Parkplätze in der Innenstadt zu finden sind. Die Frage sollte lauten, weshalb findet man immer öfter in Amberg einen Parkplatz? Sicher nicht, weil diese ausreichend vorhanden sind, sondern einzig und allein deshalb, weil immer weniger Kunden in die Innenstadt fahren. Dass Frau Trometer Wohnungen und Büros in der Innenstadt plant, ist eine Fortführung des Desinteresses für Handel und Gewerbe. Als Unternehmer braucht man Visionen und Kreativität, um erfolgreich zu sein. Dieses Denken fehlt vielen Entscheidungsträgern.

Was spricht dagegen, einen Zeitkorridor von fünf bis zehn Jahren zu beschließen, in dem das Gelände des alten Bürgerspitals erst einmal Parkfläche wird und bleibt. Das kostet nicht viel Geld und man kann diesen Zeitraum nutzen, Erfahrungen zu sammeln.

Willy Moebius, Amberg

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