Leserbriefe Nicht auf Fußgänger-Grün verlassen

Zum Bericht "Drei Fußgänger schwer verletzt" in der SRZ vom 7. Dezember machte sich eine Leserin folgende Gedanken:

Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich an dieser Fußgängerampel bei der Hofgarten-Apotheke ein schwerer Unfall ereignet. Als Anwohnerin einer der Seitenstraßen überquere ich regelmäßig die Straße an dieser Stelle. Dabei erlebe ich immer wieder - und in den letzten Jahren vermehrt - höchst gefährliche Situationen.

Pkw- ebenso wie Lkw-Fahrer achten nicht auf ihr Rotlicht oder erkennen es zu spät, um noch anhalten zu können. Einmal erlebte ich, dass ein schwerer Lkw keine Anstalten machte, zu bremsen, obwohl die Ampel für ihn gerade auf Rot umschaltete.

Der Schüler neben mir machte Anstalten loszurennen, sobald die Ampel für ihn auf Grün umsprang. Ich konnte ihn im letzten Moment noch zurückhalten, dann fuhr der Lkw an uns vorbei.

Über die Gründe kann ich nur spekulieren. Stadtauswärts vermuten wohl manche nicht, dass 150 Meter nach der Meister-Kreuzung schon wieder eine Ampel steht. Sie sind gerade beim Beschleunigen und erkennen die Fußgängerampel zu spät. Stadteinwärts konzentrieren sich die meisten auf die weiter entfernte Ampel an der Meister-Kreuzung und übersehen dabei die nähere Fußgängerampel.

Es muss etwas geschehen, bevor es noch mehr Opfer gibt. Vielleicht eine rechtzeitige, unübersehbare Kennzeichnung an der Straße (Blinklicht o.ä.), dass hier gleich eine Fußgängerampel kommt. Mir liegt es am Herzen, alle Fußgänger, die diesen Überweg benutzen, zu warnen: Passen Sie bitte an der Stelle besonders gut auf und vergewissern Sie sich, dass die Autos auch wirklich anhalten, bevor Sie den Fuß auf die Straße setzen. Auch wenn Sie als Fußgänger bereits Grün haben.

Elke Wedel, Sulzbach-Rosenberg
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