Leserbriefe Wenn sich da mal keiner mit fremden Federn schmückt

Zum Bericht über die Fertigstellung des Radwegs von Schnaittenbach nach Wernberg-Köblitz:

Obwohl ich kein passionierter Radfahrer bin, so habe ich doch als Ortsansässiger die Entwicklung und den Ausbau des Radweges von Schnaittenbach nach Wernberg-Köblitz regelmäßig in Medienberichten verfolgt.

Als ich nun das Bild zu dem Bericht sah, kam mir gleich folgender Gedanke in den Sinn: "Die Baumeister (Schnaittenbachs Bürgermeister Josef Reindl, Landrat Richard Reisinger und Landtagsabgeordneter Harald Schwartz, alle CSU) stehen vor der Vollendung ihres Projektes." Aber ist dies so?

Der eigentliche "Baumeister" und Antreiber des Lückenschluss-Projektes ist nicht zu sehen. Er wird auch in dem Bericht nicht erwähnt. Alle radfahrenden Freizeit- und Profisportler wissen jedoch, dass es jemand ganz anderes ist. Der Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl (SPD) hat über lange Jahre mit seiner bohrenden Hartnäckigkeit und seiner immer wieder thematisierenden Art und Weise zum jetzt absehbaren Erfolg des Lückenschlusses Paneuropa-Radweg ganz entscheidend beigetragen. Auch das erwähnte Thema Finanzierung des zweiten Bauabschnittes gehört deshalb bereits der Vergangenheit an. Laut einem früheren und dem neuerlichen Bericht (Oktober und 11. November) in der AZ stehe die Finanzierung des weiteren Bauabschnittes (Landkeisgrenze nach Holzhammer) bereits, so O-Ton Strobl.

Es ist endlich alles in Sack und Pack. Man kann sich also voll und ganz auf eine asphaltierte und möglichst straßenbegleitende Trassenführung konzentrieren, wie es Landrat Reisinger ausdrückte. Denn hier ist nicht nur zwischen Holzhammer und Schnaittenbach, sondern auch noch zwischen Gebenbach und Hahnbach etliches zu tun.

In wahlkampffreien Zeiten hätte ich mir allerdings gewünscht, dass auch ein politischer Kontrahent zumindest in einem Nebensatz für dessen Anteil am Erfolg genannt wird. Denn wie schon ein altes Sprichwort sagt: "Ehre, wem Ehre gebührt."

Manfred Kick, Holzhammer

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