Leserbriefe "Wir wollen nicht um die Tiere, sondern für die Tiere kämpfen"

Wegen des großen Andrangs musste die Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins vertagt werden. Dazu ein Leserbrief:

Beißereien finden beim Tierschutzverein Amberg traditionell nicht nur in den Zwingern statt. Die wechselhafte Geschichte des Tierschutzvereins war stets durch interne Querelen und Streitigkeiten geprägt. Lagerbildung und Grabenkämpfe verhindern seit jeher ein gedeihliches Miteinander und damit eine positive Weiterentwicklung des Vereins. In der Öffentlichkeit oder den Medien ausgetragene Machtkämpfe schaden dem Verein mehr, als sie einzelnen nützen können.

Die Kommunen, als Geldgeber unverzichtbar, betrachten die Entwicklung mit zunehmender Skepsis. Anders ist es nicht zu erklären, dass für den dringend erforderlichen Neu- und Umbau des Hundetrakts bereitgestellte Zuschüsse wieder "eingefroren" wurden. Die Bildung eines kommunalen Zweckverbandes Tierschutz, um die Tierschutzbelange in Eigenregie zu regeln, wurde offenbar ins Auge gefasst. Sollte dies ohne die Einbeziehung unseres Vereins umgesetzt werden, wäre dies das Aus. Die verbleibende Zeit bis zu einem erneuten Wahltermin sollten diejenigen, die sich selbst informieren wollen, nutzen, um - vielleicht zum ersten Mal - selbst einen Fuß ins Tierheim zu setzen. Um sich persönlich ein objektives Bild von den "Zuständen" zu machen und - und das wäre wichtig - das Gespräch mit den Mitarbeitern zu suchen, sich deren Sorgen und Nöte anzuhören und so einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Wir wollen nicht um die Tiere, sondern für die Tiere kämpfen!

Stilla Messer, Amberg
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