Lichter und Lieder

Es kann sein, dass du heute eine Menge Leute mit Laternen siehst. Vielleicht trägst du auch selbst eine Laterne durch die Straßen. Es ist nämlich Martinstag.

Der ist jedes Jahr am 11. November. Rund um diesen Tag machen viele Kinder und Erwachsene bei Laternenumzügen mit.

Das ist ein alter Brauch. Die Umzüge sollen an den heiligen Martin erinnern. Der heilige Martin war ein Mann, der vor vielen hundert Jahren in Tours lebte. Das ist heute eine Stadt in Frankreich.

Ein guter Mensch

Martin soll ein guter Mensch gewesen sein. Er soll zum Beispiel in einer kalten Winternacht seinen Mantel mit einem Schwert zerschnitten und eine Hälfte davon einem Bettler gegeben haben. Später wurde er Bischof. Auch da hat er sich wohl viel um Arme und Kranke gekümmert. Nach seinem Tod wurde Martin von der katholischen Kirche heiliggesprochen. Am 11. November soll er beerdigt worden sein. Deswegen wird an dem Tag an ihn erinnert - und auch daran, dass man Gutes tun soll.

Der Brauch mit den Laternen stammt wohl daher, dass Menschen früher mit Kerzen und Fackeln zu seinem Grab gegangen sind. (dpa)
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