Mehrere Menschen bei Sturm verletzt, Tausende Haushalte ohne Strom
„Imogen“ tobt über Großbritannien

Der Sturm "Imogen" warf bis zu 19 Meter hohe Riesenwellen - wie hier im Hafen Newhaven in Sussex - an die Südküste Britanniens. Bild: dpa

Wind und Wetter sind die Briten gewohnt. Doch Sturm "Imogen" hat es in sich: In Cornwall peitschten 16 Meter hohe Wellen an Land. Mehrere Menschen wurden verletzt, Tausende Haushalte waren ohne Strom.

London. Ein schwerer Sturm mit Windgeschwindigkeiten von teils mehr als 150 Kilometern pro Stunde ist über den Süden und Westen Großbritanniens hinweggefegt. Die Unwetterfront "Imogen" löschte am Montag in fast 20 000 Häusern das Licht aus. Es gab mehrere Verletzte. Straßen und Zugverbindungen mussten unterbrochen werden.

Monsterwelle bei St. Ives


Viele Fähren - auch Kanalfähren - stellten den Dienst ein. An der Südküste Englands gab es 16 Meter hohe Wellen: Vor St. Ives in Cornwall sei sogar eine 19-Meter-Monsterwelle gesichtet worden, berichtete die Nachrichtenagentur PA. Am Dienstag flauten die Winde deutlich ab. Ein Meteorologe sagte, es habe seit zwei Jahren nicht mehr derartig starke Winde im Süden des Landes gegeben. In der mittelenglischen Region Worcestershire wurden zwei Kinder schwer verletzt, als eine Gartenmauer einstürzte, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Die Kinder seien per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden.

In Sussex wurde ein Mann (70) am Fuß verletzt, als ebenfalls eine Gartenmauer zu Bruch ging. Sein Hund sei dabei getötet worden, hieß es weiter. In Bristol stürzte ein Baum auf ein dreistöckiges Apartment und verletzte einen Mann. Ein Vater und seine Tochter in der Nähe von Exeter hatten Glück: Ein 30 Meter hoher Baum stürzte auf ihr Auto, kurz bevor sie einsteigen wollten.
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