Mindestens 70 Tote und 600 Verletzte bei Zugunglück in Kamerun
Waggons in Schlucht gestürzt

Jaunde. Nach einem schweren Zugunglück in Kamerun mit mindestens 70 Toten und 600 Verletzten haben Einsatzkräfte am Wochenende nach weiteren Opfern in den Wracks der entgleisten Waggons gesucht.

Da vier von ihnen in eine Schlucht gestürzt und ineinander verkeilt seien, gestalte sich die Bergung äußerst schwierig, meldete der Sender Radio France Internationale (RFI) aus dem westafrikanischen Land. Präsident Paul Biya drückte den Opfern sein Beileid aus und kündigte eine Untersuchung an. Er sprach von mindestens 70 Toten. Den Überlebenden solle jede Unterstützung gewährt werden. Für Montag ordnete Biya Staatstrauer an. Medien berichteten von mindestens 75 Todesopfern.

Den Berichten zufolge könnten marode Schienen die Ursache des Unglücks gewesen sein, das sich in Eseka, etwa 120 Kilometer von der Hauptstadt Jaunde entfernt, ereignete. Als die Waggons in die Schlucht stürzten, hätten sie herausfallende Menschen unter sich begraben.
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