Mit dem Auto durch die Wüste

Über Berge, durch sandige Wüsten und Dünen - und das möglichst schnell: Bei der Rallye Dakar düsen die Teilnehmer Tausende Kilometer durch Südamerika. Auch Daniel Schröder fährt mit.

Sie gilt als die härteste Wettfahrt der Welt: die Rallye Dakar. Die Fahrer brausen etwa mit Autos, Lastwagen oder Motorrädern Tausende Kilometer durch Südamerika. Im Januar geht es durch Wüsten, über Sanddünen und durchs Gebirge. Oft ist es heiß.

Auch Daniel Schröder ist dabei. Der 25-Jährige aus dem Bundesland Niedersachsen fährt gemeinsam mit seinem Vater im Auto. Daniel ist Beifahrer und kümmert sich um die Route, damit sie sich nicht verfahren. dpa-Nachrichten für Kinder hat vor dem Abflug mit ihm gesprochen.

Ihr fliegt mit dem Flugzeug nach Südamerika. Wie kommt denn euer Auto dorthin?

Daniel: Es ist per Schiff von Frankreich aus Richtung Argentinien gebracht worden. Gemeinsam mit den anderen Autos, Lastwagen, Motorrädern, Ersatzteilen und allen Sachen, die die Teilnehmer der Rallye brauchen.

Was ist das eigentlich für ein Auto, mit dem ihr fahrt?

Daniel:Mit einem normalen Auto hat das wenig zu tun. Es hat zum Beispiel unten einen speziellen Metallschutz. Es ist sehr robust und besonders gefedert, damit es ordentlich was aushält. Etwa, wenn man durch Löcher fährt oder einen Sprung damit macht und hart aufknallt.

Das klingt nicht gerade bequem ...

Daniel:Ist es auch nicht. In der Fahrerkabine ist es richtig laut und heiß. Außerdem wird man oft hin- und hergeschleudert. Während der Fahrt kann auch schon mal ein Fenster kaputt gehen. Es staubt tierisch, vor allem wenn man durch die Wüste fährt. Danach sieht man echt schlimm aus.

Und das macht Spaß?

Daniel:"Absolut! Ich bin die Rallye auch schon zwei Mal mit dem Motorrad gefahren. Jetzt freue ich mich total darauf, sie gemeinsam mit meinem Vater zu fahren. Wir wollen keinen besonderen Platz erreichen, sondern einfach gut ins Ziel kommen." (dpa)
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