Mit lautem Platsch

Franziska Fritz weiß, wie eine gute Arschbombe auszusehen hat. Immerhin wurde sie am Sonntag zum dritten Mal Weltmeisterin in dieser Disziplin. Eine Sache stört die 15-Jährige jedoch.

Im Freibad vom Brett in die Tiefe springen, dafür brauchst du Mut. So gesehen ist Franziska Fritz sogar sehr mutig. Denn sie springt sogar aus zehn Metern hinab ins Wasser.

Franziska ist 15 Jahre alt. Eigentlich nennen sie alle nur Franzi. Am Sonntag wurde sie Weltmeisterin bei der Arschbomben-WM.

Po zuerst

Bei dem Wettbewerb geht es darum, mit einem lauten Platsch einzutauchen und mächtig viel Wasser zu verspritzen. Solche Bomben kennst du bestimmt aus dem Freibad. In der Regel springt man dabei mit dem Po zuerst ins Wasser.

Für Franzi war es nicht der erste Titel bei der Arschbomben-WM. Auch in den vergangenen beiden Jahren hatte sie das Turnier gewonnen. Am Sonntag beeindruckte sie die Leute im Freibad Sindelfingen in Süddeutschland.

Doch etwas traurig war Franzi auch. Denn unter Mädchen ist ihre Sportart wenig beliebt. Fast nur Jungs und Männer waren bei dem Turnier dabei. Franzi war das einzige Mädchen im Finale. "Es ist schade, dass ich immer so allein bin", sagt die Zehntklässlerin. Trotzdem ist das Mädchen schon seit Jahren begeistert dabei. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.