Mitarbeiter sind das große Erfolgsgeheimnis

Die Schneider Electric Sachsenwerk GmbH sorgt rund um den Erdball für die optimale Stromverteilung.

Regensburg. Im Laufe seiner fast 180-jährigen Historie hat sich Schneider Electric, zu dem die Schneider Electric Sachsenwerk GmbH in Regensburg gehört, zu einem globalen Spezialisten für Energiemanagement gewandelt. Der französische Konzern mit seinen knapp 170 000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern und einem weltweiten Gesamtumsatz von etwa 25 Milliarden Euro bietet integrierte Energiemanagement-Lösungen an, die sicherstellen, dass die richtige Menge an Strom zur richtigen Zeit nach der Erzeugung zum Endverbraucher gelangt.

Rasante Entwicklung

Von seinen Wurzeln in den Bereichen Eisen und Stahl, Schwermaschinen und Schiffbau hat sich das Unternehmen mittlerweile hin zu Energieverteilung und Steuerungs- und Automatisierungstechnik entwickelt. "Wir vergessen unsere Tradition nicht und leben sie weiter, gehen aber trotzdem mit der Zeit", erklärt Manfred Vogl, Geschäftsführer der Schneider Electric Sachsenwerk GmbH, das Credo des Standorts Regensburg, der 1946 gegründet wurde und in den knapp sieben Jahrzehnten auf eine bewegte Geschichte zurückblickt. Ein Meilenstein war dabei 1991 unter AEG-Führung die Errichtung der neuen Fabrik in der Rathenaustraße, mit der das Sachsenwerk zu einem innovativen Technologiezentrum für Mittelspannungstechnik wurde.

Schneider Electric bietet ein umfassendes Portfolio an energieeffizienten Lösungen für die Stromverteilung an. "Wir verfügen am Standort über alle Funktionen, die ein selbstständiges Unternehmen braucht: Entwicklung, Einkauf, Produktion, Engineering, Vertrieb, Marketing, Qualitätsmanagement und Service", sagt Vogl. "Das gibt uns viel Kraft, gleichzeitig schützt uns aber auch das Dach einer starken Mutter." Die sei für die Kunden ein entscheidender Faktor, da Zukunftsfähigkeit und Liquidität gesichert und somit nachhaltige Geschäftsbeziehungen gesichert seien. "Die internationale Verkaufsorganisation von Schneider Electric ist ein Garant für Wachstum", berichtet Vogl. Die Schaltanlagen aus Regensburg werden in über 80 Länder (Exportquote rund 70 Prozent) ausgeliefert. Für Regensburg sieht der Geschäftsführer auch in der Zukunft gute Wachstumschancen und verweist auf die rasante Entwicklung: "Das Werk war auf einen Umsatz von 100 Millionen Mark ausgelegt, heute sind es rund 180 Millionen Euro."

Ein großes Erfolgsgeheimnis liege bei den Mitarbeitern. "Mit unserem Know-how und Hochtechnologien bewegen wir uns international, aber die Kraft schöpfen wir aus unseren Wurzeln", hebt Vogl die extrem niedrige Fluktuation verbunden mit einer langjährigen durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit der aktuellen Belegschaft von 22 Jahren heraus. Diese Treue und Identifikation sorgen für eine stetige Weiterentwicklung der Produkte und höchste Qualität.

Inklusion als Philosophie

Mit seiner über 100-jährigen Erfahrung als Ausbildungsbetrieb sowie zahlreichen Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen im In- und Ausland generiert Schneider Electric selbst qualifizierten Nachwuchs, der sich häufig durch Weiterbildungen in Führungspositionen hocharbeitet - ebenfalls eine Tradition, wie auch die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Handicap. Für dieses beispielhafte Engagement bekam die Schneider Electric Sachsenwerk GmbH den Inklusionspreis 2014, der unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vergeben wird, verliehen. Die offizielle Begründung der Jury: "Mit einer Beschäftigungsquote von 8,3 Prozent überzeugte die Schneider Electric Sachsenwerk GmbH die Jury in der Kategorie "101 bis 1000 Mitarbeiter": Inklusion ist fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie, für leistungsgewandelte und behinderte Mitarbeitende werden hier ganz individuelle Lösungen geschaffen. Jugendliche mit und ohne Behinderungen bildet das Unternehmen gemeinsam aus und verwirklicht so auf besondere Weise den Inklusionsgedanken."

Manfred Vogl über die hohe Auszeichnung: "In unserem Hause wird Inklusion gelebt, Hilfsbereitschaft und Anerkennung sind selbstverständlich. Es wird von allen Seiten anerkannt, dass Inklusion den Alltag bereichert und die Umsetzung nur miteinander gelingt."
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