Moderator in Ausbildung

Rückt immer weiter zum Ministerpräsidenten auf: Albert Füracker (2. von rechts) neben Emilia Müller. Bild: Hartl

So unprätentiös kann ein politischer Stabwechsel vonstatten gehen: eine Frau, die weiß, wann es Zeit ist. Ein schon im Vorfeld profilierter Kandidat, der in kurzer Zeit gewaltig Einfluss gewann.

Emilia Müllers Karriere verlief nicht immer glatt. Sie kam als Außenseiterin ins Amt, verfehlte den Einzug über die Liste knapp. Und obwohl getuschelt wurde, sie sei nicht gerade Favoritin des Ministerpräsidenten, durchwanderte die Moderatorin aus Bruck mit dem unaufgeregten Politikstil drei Ressorts.

Der Neue hat einen gänzlich anderen Zuschnitt: zupackend, energisch, selbstbewusst. Als Sozius des alten JU-Weggefährten Markus Söder hat sich Albert Füracker zum ausführenden Organ des Heimatministers gemausert. Mit ökologischen Ansätzen kann der Landwirt die CSU auf einem Politikfeld der Zukunft positionieren. Als Moderator kann der temperamentvolle Neumarkter noch dazulernen.

juergen.herda@derneuetag.de
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