Möglichkeiten einer Würdigung

Zur WAA-Erinnerungskultur:

Die Delegierten des Dachverbandes der Bürgerinitiativen in der Oberpfalz gegen die Errichtung von atomaren Anlagen e.V. haben sich in Schwandorf mit dem Vorschlag der SPD zur Errichtung eines "Erinnerungspfades" des Widerstands gegen die WAA beraten. Grundsätzlich wurde die Anregung begrüßt.

Der Dachverband bringt eine weitere Anregung ins Gespräch. Es gibt ja schon verschiedene Erinnerungsorte im Landkreis: Das Franziskus-Marterl, das Rote Kreuz, der Gedenkstein an der Straße von Neuenschwand nach Fuhrn und der Gedenkstein am Lanzenanger in Burglengenfeld. Sicher sind noch weitere vorhanden. Einige Erinnerungstafeln könnten noch angebracht werden, wie z. B. das vorgeschlagene Schild an der ehemaligen Eingangshalle für Brennelemente oder an zentraler Stelle in Wackersdorf. Dass alles übersichtlich auf einem Flyer dargestellt mit einem Hinweis auf das Museum in Wackersdorf und das dann folgende "Wunder von Wackersdorf", wäre sicher gute Werbung für Tourismus und Würdigung der doch erheblichen Auseinandersetzungen vor Ort. Das Haus der Bayerischen Geschichte hat schon längst begonnen, das damalige Geschehen zu erfassen.

Brigitte Hese, 92637 Weiden
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