Mut zu christlichen Traditionen und Werten

Zur fortschreitenden Säkularisierung:

Wie weit darf unsere christliche Prägung noch verwässern? Diese Frage stellte ich mir, als ich las, dass selbst eine kleine Gemeinde in Niederbayern einen Kinderhort mit dem Namen "St. Josef" nicht mehr zeitgemäß fand. Er verletze die religiösen Gefühle anderer, protestierte eine SPD-Gemeinderätin. So stimmte der Gemeinderat mit 16:8 einer Namensänderung zu.

Wie weit ist die Säkularisierung selbst in Bayern fortgeschritten? Wir führen Diskussionen über Kruzifixe in Klassenzimmern, über den Martinszug, den man Lichterfest nennen will, über den Christbaum, der nur noch Tannenbaum heißen soll und so weiter. Immer in der Angst, man könne irgendwelche religiösen Befindlichkeiten Andersgläubiger verletzten.

In andern Ländern müssen Menschen Angst haben, wenn sie sich zum christlichen Glauben bekennen. Sie werden verfolgt, gefoltert und auch getötet und dennoch bekennen sie sich zu ihrem Glauben. Warum trauen wir uns nicht mehr, zum Christentum und zu unserer christlichen Prägung zu stehen? Ich bin der Meinung, wir dürfen keine Angst haben, uns zum Christentum, unserer christlichen Tradition und den damit verbundenen Werten zu bekennen.

Was wäre ein bayrisches Dorf ohne Kirchweih, eine Stadt ohne Kirche, der Jahreskreis ohne die christlichen Feste? Das Christentum ist seit weit über 1000 Jahren der Grundstein unseres Zusammenlebens. Es prägt das Erscheinungsbild unserer Städte, ist Grundlage unserer Werte sowie unserer Überzeugung und strukturiert unser Leben.

Dieser Grundstein ist wichtig, er gibt Halt und Orientierung. Habt Mut, zu unseren Werten, unserer Tradition, zu unserem christliche geprägten Bayern zu stehen! Die junge Generation wird es danken.

Maria Sponsel, 92637 Weiden
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