Nach dem Urlaub
Aus der Berufswelt

Berlin.(dpa) Nach einem längeren Urlaub sollten Beschäftigte den Übergang zur Arbeitszeit möglichst sanft gestalten. "Langsam wieder Fahrt aufnehmen, nicht direkt wieder in den roten Bereich drehen", rät der Organisationspsychologe Stefan Poppelreuter aus Bonn. So achten Arbeitnehmer am ersten Tag im Büro besser mehr noch als sonst auf Pausen, Ablenkung und Unterbrechung. "Und gerade am ersten Tag möglichst pünktlich Schluss machen", empfiehlt Poppelreuter. Hilfreich sei es, eine Übergangsphase zwischen Urlaub, Reisestrapazen und Arbeitsbeginn einzuplanen.

Beschäftigte sollten die ersten Arbeitsstunden nutzen, um sich einen Überblick über die anstehenden Aufgaben zu verschaffen. Dabei hilft ein nach Wichtigkeit sortierter Plan.

Personaler befragen

Harsum.(dpa) Fast in jedem Gespräch werden Bewerber gegen Ende gefragt, ob sie noch etwas wissen möchten. Vielen fällt nun nichts ein. Dabei ist das die Chance, wirklich etwas zu erfahren, was nirgendwo steht, sagt Dietmar Leuninger, Karriereberater aus Harsum in Niedersachsen. Wissen Bewerber, dass der Personaler schon länger in der Firma ist, können sie sich etwa erkundigen: "Was hält Sie im Unternehmen? Warum sind Sie noch hier?". Daran, wie der Personaler Werbung für den Arbeitgeber macht, erfahren Bewerber, wo die Beschäftigten die Vorteile sehen.

Über Misserfolge sprechen

Freudenberg.(dpa) Aus der Beförderung wurde nichts - oder ein wichtiges Projekt zerschlägt sich: Misserfolge können Mitarbeiter ganz schön aus der Bahn werfen. Im besten Fall lässt sich aus ihnen aber auch etwas lernen, sagt Juliane Dreisbach, Psychologin aus Freudenberg bei Köln. Um es in Zukunft anders zu machen, ist der erste Schritt, zunächst einmal die Fakten zu überprüfen: Was ist überhaupt passiert? Mancher geht von ganz falschen Annahmen aus, warum eine Sache schiefgegangen ist. Deshalb rät sie, Feedback einzuholen.
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