Nach Erdbeben in Neuseeland
Kaikoura wieder zugänglich

Da war mal eine Straße: Der ganze Berg nahe der Kaikoura-Küste scheint beim Erdbeben der Stärke 7,5 nach vorne gewandert zu sein. Bild: dpa

Wellington. Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland ist eine verschüttete Küstenstraße zu dem abgeschnittenen Touristenörtchen Kaikoura teils freigeräumt worden. Zunächst könnten aber nur Spezialfahrzeuge mit Allradantrieb dort fahren, teilte das Verkehrsministerium am Mittwoch mit. Zumindest könne der Ort mit 2000 Einwohnern so mit Trinkwasser und Hilfsgütern versorgt werden.

Mehrere hundert Touristen, die dort gestrandet waren, waren auf dem Weg nach Christchurch. Soldaten hatten auf dem Marine-Transportschiff "Canterbury" ein Matratzenlager eingerichtet. Andere Urlauber und Bedürftige wurden mit Hubschraubern ausgeflogen. Fünf weitere Schiffe waren auf dem Weg nach Kaikoura, darunter Schiffe aus Australien, Singapur und den USA.

Seit dem Beben der Stärke 7,5 in der Nacht zu Montag hat das Land mehr als 1400 Nachbeben erlebt. Da das Beben eine dünn besiedelte Region traf, kamen nur zwei Menschen ums Leben. Die Schäden an der Infrastruktur sind aber immens.
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