Nachahmenswertes Beispiel
Briefe an die Redaktion

Zum Bericht "Ein Zeichen für Behinderte" vom 9. Dezember:

Es ist eine gute Entscheidung, gerade dort, wo menschenverachtendes Gedankengut und Handeln herrschte, ein Zeichen der Menschlichkeit mit Symbolcharakter zu setzen und Menschen mit Behinderung, die ja besonders unter der Naziherrschaft zu leiden hatten, im neuen Besucher-Cafè des Seminarhauses (renoviertes ehemaliges SS-Kasino) in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg als Mitarbeiter einzusetzen.

Durch die vielen brisanten, negativen Beispiele, die leider auch in der heutigen Zeit immer wieder Schlagzeilen machen, sind wir der Meinung, dass wir uns, wo auch immer es nötig ist, bemühen sollten, Menschen, die vermeintlich "anders" sind, sei es aufgrund ihres Aussehens, einer Behinderung, anderer Religionszugehörigkeit oder Hautfarbe, etc., nicht auszugrenzen, sondern sie zu achten, zu tolerieren und in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Hierfür ist die Kooperation der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg unter der Leitung von Dr. Jörg Skriebeleit und der Werkstätten GmbH des Heilpädagischen Zentrums Irchenrieth ein großartiges, nachahmenswertes Beispiel.

Christa und Franz KrausFlossenbürg

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