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Fremde Eichen sollen weichen

Andreas Constien zeigt auf einen jungen Baum in seinem Revier. Bild: dpa

In einem Wald stehen sehr viele Bäume. In einem wachsen zum Beispiel mehr Laubbäume, in einem anderen mehr Nadelbäume. Im Gebiet von Förster Andreas Constien stehen viele Bäume, die in deutschen Wäldern typisch sind. Eine dieser Arten ist die deutsche Eiche.

Aus Amerika


"Einige Leute meinten aber, es wäre eine gute Idee, auch amerikanische Eichen zu pflanzen - weil sie schön aussehen", sagt der Förster. Er schüttelt den Kopf. Denn er hält das für keine gute Idee.

Der Fachmann erklärt: "Das Ökosystem hier ist nicht auf die amerikanische Eiche eingestellt. Sie ist fremd." Mit dem Ökosystem meint der Förster alle Lebewesen, die gemeinsam im Wald leben - und die voneinander abhängig sind.

Gestörter Kreislauf


"Die Tiere hier wie etwa Spechte oder Käfer kümmern sich zum Beispiel fast gar nicht um abgestorbene amerikanische Eichen", sagt Andreas Constien. Also wird der Kreislauf der Natur gestört.

Das ist schlecht, findet der Förster. Er versucht deshalb, dafür zu sorgen, dass viele neue heimische Bäume in seinem Wald wachsen. (dpa)
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