Nachrichten für Kinder
Alles bitte selbst einpacken

Im Laden von Stephanie Lampe und Sebastian Würth gibt es unverpackte Lebensmittel. Bild: dpa

Wer in diesem Geschäft Müsli kaufen will, nimmt am besten eine Plastikbox oder einen anderen Behälter mit. Denn in dem Laden ist das Müsli nicht in Papier oder Plastik verpackt wie sonst.

Es ist gar nicht verpackt - genau wie alle anderen Dinge, die es dort schon bald zu kaufen gibt. Darum heißt der Laden auch: Unverpackt. Das Geschäft eröffnet Ende April in der Stadt Trier im Bundesland Rheinland-Pfalz. In ganz Deutschland gibt es inzwischen einige solcher Läden.

Sebastian Würth erzählt, wie sehr es ihn nervt, dass Ware im Supermarkt oft arg verpackt ist. Zusammen mit Stephanie Lampe eröffnet er den Laden in Trier. Der Verpackungsmüll müsse weniger werden, findet Sebastian Würth. So soll die Umwelt geschont werden.

Darum soll sich in dem Laden jeder in mitgebrachte Gefäße oder Taschen selbst abfüllen, was er mag. Zum Beispiel Müsli aus großen Plastikspendern. Schokolade soll es stückweise zu kaufen geben, Seife abgeschnitten - sogar Klopapier soll es rollenweise geben.

Praktisch kann auch sein: Man kann nur so viel einkaufen, wie man tatsächlich braucht und muss nachher nichts wegwerfen.
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