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Alter Schädel, neues Gesicht

Der Kopf des Nordsee-Toten soll in einer Ausstellung gezeigt werden. Fachleute vermuten, dass der Mann in der Stadt Rungholt gelebt hat. Die wurde bei der Sturmflut schwer beschädigt. Heute ist sie ganz verschwunden. Bild: dpa

Der Mann lebte vor mehr als 650 Jahren. Er kam vermutlich bei einer schweren Sturmflut an der Nordsee-Küste ums Leben. Heute ist nur noch sein Schädel erhalten. Wie sah er wohl zu Lebzeiten aus? Das versucht eine Wissenschaftlerin herauszubekommen. Sie heißt Constanze Niess und ist Medizinerin. Ihr Spezialgebiet: die Wiederherstellung von Gesichtern anhand von Schädeln. Sie formt die Gesichter unter anderem mit Knete.

Dabei berücksichtigt sie vor allem die Form der Knochen: Ein langes Nasenbein bedeutet zum Beispiel, dass der Mensch vermutlich eine lange Nase hatte. So formt sie nach und nach die Gesichter. Sie bekommen Glasaugen oder Barthaare. Wissenschaftler haben bereits herausgefunden, dass der Mann bei seinem Tod zwischen 29 und 35 Jahre war. (dpa)
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