Nachrichten für Kinder
Aufgepasst: April, April

Viele Leute veräppeln am 1. April ihre Freunde oder Verwandten. Sie erzählen ihnen verrückte Geschichten, die sie sich ausgedacht haben. Am Ende lösen sie auf und rufen: April, April!

Vielleicht möchte dich am Freitag auch jemand reinlegen. Wir haben eine Expertin gefragt, wie man Aprilscherze bemerkt.

"Jeder Mensch reagiert bei Lügen anders", sagt die Expertin. Wenn jemand schwitzt oder dem Blick des anderen ausweicht, muss das nicht heißen, dass er lügt. Andere Dinge können schon eher ein Hinweis sein: Am 1. April haben Scherzkekse beim Lügen normalerweise Spaß. Sie lachen oder unterdrücken ihr Lachen. Darauf solltest du achten!

Keine Miene


Manche Erzähler wissen aber, dass ein Lachen sie entlarvt. Sie verziehen deshalb keine Miene. Auch das kann sie auffliegen lassen. "Erzählt jemand etwas Tolles und schaut dabei ernst, passt das nicht", sagt ein Experte. Manche sind auch unsicher beim Erzählen. Sie sagen dann ziemlich oft "Ähm" oder geraten ins Stocken.

Um falsche Geschichten zu erkennen, musst du auch Fragen stellen. Stell dir vor, ein Freund erzählt dir in der Schule diese Neuigkeit: "Alle Klassen haben heute ab der dritten Stunde frei." Das klingt toll, oder? Aber frag ihn doch mal, woher er das weiß. Wann hat er das gehört? Und von wem? Wer hat das entschieden?

"Lügen ist schwer", sagt die Expertin. Denn ausgedachte Geschichten strengen das Gehirn mehr an als wahre. Wenn du dann noch viele Fragen stellst, kommt der Scherzkeks in Nöte. Denn niemand kann sich für jede Frage zu einer Lüge eine Antwort ausdenken.

Sei also auf vieles gefasst und glaube nicht alles, was dir am 1. April erzählt wird. Sonst heißt es: April, April!
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