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Dinos mit Lufsack

Das Skelett des Tyrannosaurus Rex namens "Tristan Otto" ist im Naturkundemuseum in Berlin ausgestellt. Bild: dpa

Tyrannosaurus rex wog ungefähr 6 Tonnen. So viel wie ein großer Elefantenbulle. Das klingt erst mal merkwürdig. Denn ein Elefantenbulle ist zwar mächtig, aber im Vergleich zu einem T. rex dann doch eher schmächtig. Wie kann es sein, dass beide etwa gleich viel wiegen?

Das liegt unter anderem daran, dass viele Knochen des T. rex hohl waren. Die Dinos hatten Luftsäcke in ihrem Körper. Sie reichten bis in die Knochen hinein, vor allem in die Knochen der Wirbelsäule. In diesen Luftsäcken speicherten die Dinos beim Einatmen Luft. Beim Ausatmen strömte die gespeicherte Luft dann aus den Luftsäcken heraus und in die Lunge hinein.

"Man kann sich diese Luftsäcke wie einen Blasebalg vorstellen. Sie pumpen Luft in die Lunge", erklärt eine Expertin. "So hat das Tier mehr Puste. Das ist besonders hilfreich, wenn es sehr aktiv ist." Da Luft sozusagen nichts wiegt, waren die Dinos nicht schwerer als ein Elefantenbulle, obwohl sie sehr viel größer waren.

Alle heutigen Vögel haben ebenfalls so ein Luftsack-System. Auch deshalb glauben die meisten Experten, dass die Vögel die Nachfahren von Dinosauriern sind. (dpa)
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