Nachrichten für Kinder
Es ist wieder Heuschnupfenzeit

Bald werden sich wieder viele Pollen-Allergiker schnäuzen. Bild: dpa

Für viele Leute mit einer Pollen-Allergie werden die nächsten Wochen nicht so lustig. Sie niesen häufig, schnäuzen sich die Nase, ihre Augen tränen.

Manchen fällt sogar das Atmen schwerer. Das liegt daran, dass nun wieder viele lästige Pollen durch die Luft fliegen. Pollen nennt man feinen Blütenstaub.

Eigentlich sind diese Pollen harmlos. Nicht aber für Leute mit einer Allergie dagegen. Bei Allergien spielt das Abwehrsystem des Körpers verrückt. Das Abwehrsystem ist eine Art Körper-Polizei. Dringen zum Beispiel gefährliche Viren oder Bakterien ein, bildet sie Antikörper zur Verteidigung. Diese greifen die Eindringlinge an.

Ursache unbekannt


Bei einer Allergie allerdings will der Körper einen eigentlich ungefährlichen Stoff bekämpfen - wie Pollen. Er bildet Antikörper, die ohne Grund diesen Stoff angreifen. Wieso das bei einigen Menschen so ist und bei anderen nicht, wissen Forscher nicht genau.

So eine Allergie gegen Pollen haben jedoch recht viele Menschen. Sie sagen dann oft, sie hätten "Heuschnupfen". Experten schätzen: Rund jeder fünfte Erwachsene leidet unter irgendwelchen Pollen. Denn in jeder Jahreszeit schwirren andere Pollen in der Luft herum. Je nachdem, welche Bäume oder Sträucher gerade blühen. Die Pollen sammeln sich oft zu kleinen Wölkchen, die für uns kaum sichtbar sind. Diese können mehrere Hundert Kilometer durch die Luft schweben.

Gerade fliegt etwa schon Blütenstaub der Bäume Haselnuss und Erle umher. Bald beginnen auch die meisten Birken zu blühen - ihre Pollen machen besonders vielen Leuten zu schaffen. Auch der Blütenstaub von Esche und Hainbuche schwirrt im April am heftigsten durch die Luft.

Hier kann man täglich nachsehen, welche Pollen gerade umherfliegen: http://www.dwd.de

Sie schwirren überall herum und machen Allergikern Probleme. Doch auch die Schniefenden können einige Dinge tun, um sich gegen Pollen zu schützen.

Während der Pollenflug-Zeit in der Stadt nur morgens und auf dem Land nur abends lüften. Fachleute sagen: Auf dem Land ist die Belastung durch Pollen am Morgen am größten, in der Stadt dagegen abends. Auch spezielle Schutzgitter an den Fenstern helfen.

Die Möbel häufig mit einem feuchten Tuch abwischen. So bringt man nervigen Blütenstaub wieder aus der Wohnung.

Wäsche nicht im Freien trocknen und häufig die Bettwäsche wechseln. Denn auch im Stoff nisten sich Pollen gerne ein. Darum am besten auch die getragene Kleidung abends vor dem Schlafzimmer ausziehen und lagern. Auch in den Haaren haften die Biester. Darum: in der Pollenflug-Zeit häufiger Haare waschen.

Es gibt natürlich auch Medikamente, die helfen - etwa Nasensprays. Manche Leute nehmen auch Tabletten ein oder lassen sich regelmäßig Spritzen geben. (dpa)
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