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Gefährliche Route rund ums Kap

So stürmisch ist es oft vor Kap Hoorn. Bild: dpa

Für Seeleute war diese Gegend lange ein Alptraum: Kap Hoorn. Das ist eine kleine Landspitze ganz im Süden von Südamerika. Sie gehört zum Land Chile.

Dort toben oft heftige Stürme, und es gibt starke Strömungen. Vor 400 Jahren gelang es zwei Seefahrern wohl zum ersten Mal, diese gefährliche Stelle zu umsegeln. Die Männer hießen Willem Cornelisz Schouten und Jacob Le Maire. Sie kamen aus den Niederlanden. Ein reicher Kaufmann hatte ihnen den Auftrag gegeben, einen neuen Schiffsweg in den Pazifischen Ozean zu finden.

Name des Heimathafens


Am 29. Januar 1616 umrundeten die beiden Seefahrer mit ihrem Schiff die Spitze von Südamerika. Sie tauften sie nach ihrem Heimathafen in den Niederlanden. Dieser hieß Hoorn.

Dass die Seeleute den Weg um Kap Hoorn mit ihrem Segelschiff überstanden, war ein Wunder. Denn dort stürmt es fast immer. Es gibt haushohe Wellen und Eisberge.

Diese Route gilt immer noch als eine der gefährlichsten der Welt. Früher war das Kap Hoorn fast unüberwindbar. Hunderte Schiffe sollen dort gesunken sein, viele Seeleute kamen um. Ein Denkmal auf der Landspitze erinnert daran.
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