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Gut für Mäuse, mies für Uhus

Uhus haben Mäuse zum Fressen gern. Bild: dpa

Mäuse stehen auf dem Speisezettel der Uhus ganz weit oben. In diesem Jahr allerdings können sie sich damit nicht allzu oft den Bauch vollschlagen.

Sie finden in vielen Regionen ziemlich wenige dieser Beutetiere.

Zum Beispiel in der Eifel - einem Gebirge, das bei uns in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen liegt.

Schuld daran ist unter anderem der viele Regen im Frühjahr. Wenn die Felder nass sind, können die Bauern nicht mähen. Im hohen Gras können sich die Mäuse gut verstecken. Das ist gut für die Mäuse, aber schlecht für die Uhus!

Weniger Babys


Und besonders schlecht für den Nachwuchs der Uhus: Viele Uhu-Küken hungern, weil ihre Eltern nicht genug Nahrung heranschaffen können. Auch von anderen Beutetieren, etwa Igeln, gibt es in diesem Jahr recht wenige. Fachleute rechnen deshalb damit, dass die Uhus in diesem Jahr weniger Nachwuchs großziehen werden. Auch andere Mäuse-Fresser haben es schwerer in diesem Jahr, etwa Greifvögel.

Aber: "Es gibt gute und schlechte Jahre. Solange sich das regelmäßig abwechselt, ist das nicht das Problem", sagt Olaf Strub vom Naturschutzbund Rheinland-Pfalz.
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