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Ins Grab mit Dackel Muck

Herr Baum möchte mit der Asche seines toten Dackels Muck beerdigt werden. Bild: dpa

Herr Baum liebte seinen Dackel Muck über alles. Muck ist vor einigen Monaten gestorben. Der Mann aus dem Ort Grefrath im Bundesland Nordrhein-Westfalen ließ seinen Hund verbrennen. Wenn Herr Baum irgendwann einmal stirbt, will er zusammen mit der Asche seines Dackels beerdigt werden - auf dem Friedhof seines Wohnortes.

Dafür setzte sich der 69 Jahre alte Mann ein. Er hatte gelesen, dass es bisher auf sehr wenigen Friedhöfen in Deutschland erlaubt ist, mit Haustieren bestattet zu werden. Aber der Mann wollte in seinem Heimatort beerdigt werden.

Dies darf er nun. Die Stadt und die katholische Kirche gaben die Erlaubnis dazu. Sie erlaubten die Urne mit der Tierasche als Grabbeigabe. Grabbeigaben kannten zum Beispiel auch schon die alten Ägypter. Sie legten ihren Herrschern nach dem Tod kostbare Dinge mit ins Grab. Heute geben manche Leute in Deutschland ihren Toten Bilder oder Andenken mit in den Sarg.

Für die Bestattung mit Haustieren gibt es aber Regeln. In Grefrath etwa müssen der tote Mensch und das tote Tier verbrannt sein. Ihre Urnen dürfen nicht zur gleichen Zeit beerdigt werden. Zuerst wird der Mensch vom Pfarrer beigesetzt. Später bestattet der Friedhofsgärtner das Tier. Das Grab befindet sich außerdem auf einem gesonderten Gräberfeld.

Für das Tier darf es keine Trauerfeier geben und sein Name darf nicht auf dem Grabstein stehen. (dpa)
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