Nachrichten für Kinder
Nach dem Beben in Ecuador

Dieses Kind hat in einem Fischerboot übernachtet. Bild: dpa

Von manchen Häusern ist nach dem Erdbeben nicht mehr viel übrig. Kräne schaufeln größere Trümmerteile beiseite. Helfer suchen die Ruinen in Ecuador nach Menschen ab.

Manche Städte in Ecuador sind gerade verwüstet. Das Land liegt in Südamerika. Am Wochenende gab es dort ein heftiges Erdbeben.

Mehr als 250 Menschen kamen dabei ums Leben. Mehrere Tausend wurden verletzt. Noch immer werden Leute vermisst. Das Wichtigste ist deshalb gerade, die Überlebenden aus den Trümmern zu bergen.

Um die Lage in den Griff zu bekommen, sind Tausende Menschen im Einsatz. Die Helfer müssen aber sehr vorsichtig sein. Das eigentliche Beben ist zwar vorbei, es gibt aber immer wieder Nachbeben. Außerdem können sich Risse in Hauswänden gebildet haben.

"Eine große Gefahr besteht darin, dass Gebäude nachträglich einstürzen", sagt eine Expertin. Viele Einwohner von Ecuador haben ihre Häuser schon verloren. Helfer bringen sie, wenn möglich, in Zelten unter. Denn Turnhallen und andere Gebäude könnten einstürzen.

In den Unterkünften bekommen die Leute nicht nur einen Schlafplatz. Helfer versorgen sie auch mit Trinkwasser. Häufig bekommen die Leute auch Zubehör zum Kochen. Bis sie wieder ein richtiges Dach über dem Kopf haben, wird es bei vielen noch eine Weile dauern.
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