Nachrichten für Kinder
Vierzig Tage Verzicht

Viele Menschen verzichten während der Fastenzeit auf Süßigkeiten. Bild: dpa

Kannst du 40 Tage lang auf Fernsehen, Gummibärchen oder Handy-Spiele verzichten? Das kannst du jetzt zeigen. Denn gestern ist der Fasching zu Ende gegangen - und die Fastenzeit beginnt.

In dieser Zeit verzichten manche Menschen auf etwas, dass sie sonst gerne essen oder machen. Das ist ein christlicher Brauch. Denn in der Bibel steht, Jesus habe 40 Tage lang in der Wüste gefastet.

Früher hat die katholische Kirche strenge Regeln aufgestellt. Menschen durften zum Beispiel an bestimmten Tagen kein Fleisch essen. Heute ist das alles viel lockerer geregelt.

Ob du mitmachst und worauf du verzichtest, kannst du selbst entscheiden. Die Fastenzeit endet nach knapp sieben Wochen an Ostersonntag. Übrigens: An Sonntagen kann man das Fasten auslassen. So kommt man von Aschermittwoch bis Ostern auf genau 40 Tage Fastenzeit.

In vielen Religionen gibt es Fastenzeiten. Damit bereiten sich die Gläubigen häufig auf ein besonderes Fest vor. Alle Religionen haben daher ihre eigenen Fastenzeiten und -regeln. Im Islam zum Beispiel kennen die Menschen den Fastenmonat Ramadan. Juden haben den Fastentag Jom Kippur.

Falls du beim Fasten mitmachen möchtest: Der Experte Alfred Gebert gibt dir hier ein paar Tipps, wie du es dir leichter machen kannst.

Entscheide selbst

Vielleicht schlagen dir deine Eltern vor, auf das Fernsehgucken zu verzichten. Oder auf Gummibärchen. Doch wichtig ist - suche dir selbst was aus! So kannst du dich am besten motivieren.

Weniger ist mehr

Auf etwas ganz zu verzichten, ist schwer. Auch für Erwachsene. Deswegen kannst du dir vornehmen, etwas weniger zu machen. Zum Beispiel, nur am Wochenende Computer-Spiele zu spielen.

Ein kleines Geschenk

Du willst auf Schoko-Riegel verzichten? Oder auf Chips? Dafür kannst du dich mit anderen, leckeren Sachen belohnen. Etwa mit einer saftigen Mandarine oder einer süßen Banane.

Sich selbst loben

Wenn du mehrere Tage gefastet hast, ist es an der Zeit, dich selbst zu loben. Auch dann, wenn du mal zur Keksdose gegriffen hast oder heimlich ein Handy-Spiel gespielt hast. (dpa)
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