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Vom Blitz getroffen

Schön, aber auch gefährlich: Ein Blitz entlädt sich. Bild: dpa

Beim Festival "Rock am Ring" in Rheinland-Pfalz hat es Unwetter und Blitzeinschläge gegeben. Dabei wurden viele Menschen verletzt.

Sie sind zwar nicht direkt von Blitzen getroffen worden. Ein Blitz kann aber auch gefährlich sein, wenn er nur in der Nähe des Punktes einschlägt, an dem man steht.

Das hat mit der elektrischen Spannung zu tun, die sich bei einem Blitz entlädt. Blitze gibt es bei Gewittern. Damit Gewitter entstehen, braucht es Feuchtigkeit und Wärme. Bei so einem Wetter bilden sich in Wolken elektrische Ladungen. Innerhalb der Wolke herrscht dann eine hohe elektrische Spannung. Und diese Spannung will sich ausgleichen. Das passiert, wenn es blitzt.

Bis zu 30 Meter


Es gibt Blitze innerhalb der Wolke, zwischen den Wolken sowie Blitze zwischen Wolke und Boden. Wenn ein Blitz einschlägt, breitet sich der Strom im Boden von der Einschlagstelle in alle Richtungen aus. Deswegen kann es auch in einiger Entfernung vom Einschlag gefährlich sein. Durch den Körper kann dann Strom fließen. Experten sprechen von bis zu 30 Meter Entfernung vom Einschlagsort.

Um sich vor Blitzen zu schützen, raten Experten: Man soll sich von freien Flächen entfernen und hohe Punkte meiden, wie zum Beispiel Bäume. Denn Blitze suchen sich erhöhte Punkte zum Einschlagen.

Ist man draußen und kommt nicht rechtzeitig nach Hause, soll man sich einen tiefen Punkt suchen und dort in die Hocke gehen. Füße und Beine sollen sich berühren. Knie und Arme soll man dicht an den Brustkorb ziehen und den Kopf gesenkt halten. Am besten hockt man sich auf eine Tasche oder einen Rucksack.
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