Naturbühne am Schönberg wiedereröffnet
Buntes Fest

Grafenwöhr. (rgr) "Heimat auf Zeit", so der Name des Förderprojektes, war eigentlich für die Amerikaner gedacht. Für die Grafenwöhrer war der Schönberg immer eine Heimat auf Zeit in völlig unterschiedlicher Ausprägung. Die dortige Naturbühne wurde nach der Revitalisierung mit einem bunten Programm wiedereröffnet.

Bis 1921 befand sich hier ein Steinbruch und somit Arbeitsplatz für viele Grafenwöhrer. 1920 wurde zum ersten Mal ein Johannisfeuer abgebrannt und 1933 das erste Theaterstück aufgeführt. Der Heimatverein hat hier jahrelang das Schönbergfest gefeiert.

In der jüngeren Vergangenheit war die Naturkulisse Heimat für die Katholische Theatergruppe. Doch der "Zahn der Zeit" nagte dermaßen an der Schönbergbühne, dass sie nicht mehr gefahrlos nutzbar war. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Sandsteinmauer gesichert, ein neues Geländer installiert, der Zuschauerraum umgestaltet, Parkplätze angelegt und die Technik auf den neuesten Stand gebracht.

Nötig war auch der Anschluss der Sanitäranlagen an die Kanalisation und ein Fluchtwegkonzept erforderlich. Die Kosten belaufen sich auf 247 000 Euro. Fast 92 000 Euro fließen aus Fördergeldern.
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