Neue Staffel von "Germany's Next Topmodel"
Zwei Oberpfälzerinnen treten bei Heidi Klum an

Jennifer Daschner. Bild: privat

Heidi Klums Topmodel-Show auf Prosieben geht morgen in die elfte Runde. Diesmal haben die Macher sich etwas Neues einfallen lassen: Es gibt einen Kampf zwischen den Juroren. Mit dabei sind diesmal gleich zwei junge Frauen aus der Oberpfalz.

Los Angeles/München. (nt/az/dpa) Viel ist über Jennifer Daschner, eine der beiden Oberpfälzerinnen, noch nicht bekannt: Die 17-Jährige aus Sulzbach-Rosenberg modelt laut offizieller Sender-Mitteilung seit sie 14 ist und "liebt das Posing über alles". Was ihre Chancen bei Heidi Klums Model-Wettstreit angeht, sollten sich die anderen Schönheiten wohl warm anziehen: "Sie ist sich ihrer Wirkung sehr bewusst", heißt es weiter, "und setzt, wenn nötig, ihre Ellenbogen ein, um ans Ziel zu kommen".

Gewinnen wie Legolas


Ihre Mutter sei "wie eine Schwester" für sie und der Grund, warum sie unbedingt gewinnen will: "Mein Wunsch ist es, 'Germany's Next Topmodel' zu werden, damit ich meiner Mutter finanziell helfen kann."

Eine von Jennifers Konkurrentinnen ist die 24-jährige Shirin aus Neutraubling (Kreis Regensburg). Und die hat ihre ganz eigene Philosophie: "Ich habe gute Chancen zu gewinnen, weil ich aussehe wie Legolas von 'Herr der Ringe'. " Die kommenden Wochen werden zeigen, wie weit nach oben es die beiden Oberpfälzerinnen schaffen.

Das "Topmodel"-Finale 2015 war jedenfalls an Spannung kaum zu überbieten: Drama, Gefahr - und am nächsten Tag dominierte Klums Sendung die bundesweiten Titelseiten.

Dabei ging es allerdings weniger um die Show als um die Bombendrohung, die zu einem Abbruch des Finales und einer Evakuierung der SAP Arena in Mannheim führte. Aber die Sendung hatte endlich wieder Schlagzeilen gemacht.

Zuschauer schwinden


Das fällt der Show inzwischen immer schwerer. Im Schnitt schaffte es die jüngste Staffel nach Senderangaben auf einen Marktanteil von 14,8 Prozent beim bevorzugten Publikum zwischen 14 und 49 Jahren - so wenig wie noch nie. Als im nachgeholten Finale 2015 Vanessa zum Topmodel gekürt wurde, sahen das 2,3 Millionen Menschen (7,5 Prozent Marktanteil). Noch nie hatte ein regulärer "Topmodel"-Abschluss so wenige Zuschauer. Nur die abgebrochene Show von Mannheim hatte - zumindest vor der Bombendrohung - noch weniger Leute interessiert.

Es ist nicht zu leugnen: Das immergleiche Konzept hat sich nach mehr als zehn Jahren langsam abgenutzt. Weil das womöglich auch die Macher der Sendung erkannt haben, soll von Donnerstag (20.15 Uhr) an alles anders sein. Dabei haben sich die Macher wohl vom Prosieben-Erfolg "The Voice of Germany" inspirieren lassen.

Denn dieses Mal entscheiden Alt-Juror und Denglisch-Papst Thomas Hayo ("Sie wird für die nächste Elimination gesaved sein") und Neu-Juror Michael Michalsky per Knopfdruck, welches Nachwuchs-Model sie in ihrem Team haben wollen. Die beiden Teams treten dann gegeneinander an.

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Videos der Kandidatinnen:

www.prosieben.de/tv/germanys-next-topmodel
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