Neues Zuhause für die Pfarrei St. Martin in Luhe - Pfarrheim-Einweihung am Sonntag
Nachhaltiges, innovatives Energiekonzept

Luhe. (rgl) Am Sonntag, 21. Juni, hat die Pfarrei St. Martin Grund zum Feiern: Nach knapp einem Jahr Bauzeit erhält das neu errichtete Pfarrheim durch Domkapitular Dr. Josef Ammer aus Regensburg den kirchlichen Segen und steht der Gemeinde nach sehnlichem Warten als neues Zuhause zur Verfügung.

Nach den Plänen des Architekturbüros Josef Schönberger aus Tännesberg ist ein Gebäude entstanden, das auf die Bedürfnisse und Wünsche der kirchlichen Gremien, Vereine und Gruppen zugeschnitten ist. In Verbindung mit dem 2010 sanierten barocken Pfarrhof ist nun ein neues Schmuckstück für die Pfarrei und den Markt Luhe entstanden.

Die Planungen begannen bereits 2013. Nach Erteilung der Baugenehmigung und des Förderbescheids durch die Bischöfliche Finanzkammer erfolgte im Juli 2014 der Baubeginn. Grundlage des Bauwerks war das Raumprogramm der Diözese Regensburg für Pfarrheime; dabei galt es zudem, eine separate Anbindung an die Regensburger Straße und eine sichere Fußwegverbindung vom Kirchplatz aus zu schaffen und die Hanglage zu den Naabauen zu berücksichtigen. Entstanden ist ein rechteckiger Baukörper mit klarer Dach- und Fassadengestal-tung, der sich gut in die Umgebung einfügt. Erdgeschoss und Außenbereich sind barrierefrei angelegt. Das Herzstück bildet der Pfarrsaal mit 210 Quadratmetern und offener Decke bis zum Dach, der mit einer mobilen Trennwand unterteilbar ist. Die sichtbar gearbeitete Tragekonstruktion und eine Holzakustikdecke in hellem Ahornholz setzen hier besondere Akzente. Neben dem Saal ist eine geräumige und funktionale Küche mit einer Kochinsel im Zentrum untergebracht.

Zu den Toiletten in jedem Geschoss kommen im Erdgeschoss noch eine barrierefreie WC-Anlage, Putz- und Vorratsraum sowie Stauraum für Stühle und Tische. Große Glasflächen ermöglichen eine beeindruckende Aussicht zur Pfarrkirche St. Martin und in die Naabauen. Separate Ausgänge führen in den großzügigen Grünbereich, was besonders in der warmen Jahreszeit vielfältige Nutzungen ermöglicht.

Im Obergeschoss mit separater Außentreppe als Fluchtweg sind ein Gruppenraum sowie ein Raum, in dem die Pfarr- und Gemeindebücherei eingerichtet wird, entstanden. Eine kleine Galerie zwischen diesen Räumen vermittelt Offenheit zum Treppenhaus und Haupteingang und stellt gleichzeitig die Verbindung zum Erdgeschoss her. Das Gebäude ist in Holzständerbauweise in handwerklicher Ausführung gebaut.

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