Nicht nur Grünabfälle und Obstreste: Das alles darf in die Biotonne
Vom Teebeutel bis zur Feder

(dpa/tmn) Fischgräten, Joghurtreste und sogar Wurst - kommt das in die Biotonne? Und was ist mit Küchenkrepp? Was im Detail dort entsorgt werden kann, gibt der zuständige Entsorger vor. Grundsätzlich dürfen laut Bioabfallverordnung aber nicht nur Grünabfälle und Obstreste in der grünen oder braunen Tonne landen. Das Bundesumweltministerium hat eine Übersicht zusammengestellt:

Milchprodukte wie die Reste von Joghurt und Quark dürfen in die Biotonne, Milch selbst aber nicht. Käse einschließlich der Naturrinde kommen in die Biotonne.

Fischgräten und Tierknochen wandern in haushaltsüblichen Mengen in die braune Tonne. Fischgräten werden am besten in Zeitungspapier eingewickelt, es sollte aber nicht bunt bedruckt sein.

Schalen von Zitrusfrüchten, auch die von Äpfeln, Birnen und Kartoffeln gelten als Grünabfälle. Eierschalen sind zulässig.

Mit Speiseresten sollten es Verbraucher grundsätzlich nicht übertreiben. Nur haushaltsübliche Mengen von rohen, gekochten oder verdorbenen Nahrungsmitteln sollten in die Biotonne kommen, möglichst in Zeitungspapier eingewickelt, das nicht bunt bedruckt ist.

Das gilt auch für Fleisch- und Wurstwaren. Reste von Brot und sonstigen Backwaren sind ebenfalls erlaubt.

Teebeutel, Teereste sowie Kaffeesatz und Kaffeefilter dürfen hinein.

Küchenkrepp, Papierhandtücher und Taschentücher, auch Servietten sind erlaubt sowie Sammeltüten für Bioabfall aus Papier und aus gekennzeichneten biologisch abbaubaren Kunststoffen. Grundsätzlich sollten Papier und Pappe aber nicht in diese Tonne kommen.

Haare und Federn sind abbaubare Produkte und dürfen in die braune Tonne. Das gilt auch für Holzwolle und Sägespäne von unbehandeltem Holz sowie Kleintierstreu, wenn es aus biologisch abbaubarem Material ist. Häufchen müssen Tierhalter extra entsorgen.

Alle Grünabfälle von Beeten, Bäumen und Büschen sowie Blumenerde, Heu und Stroh, Laub, Reisig und Rasenschnitt wandern in die Biotonne. Blumentöpfe und Bindedrähte müssen vorher entfernt werden.
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