Niedrige Zinsen erleichtern langfristige Kalkulation - "Schlüsselfertiges" Bauen schont die ...
So kann der Traum wahr werden

Am Anfang eines Projektes sollte aber immer eine umfassende Beratung stehen. Dann kann das Haus anschließend entsprechend geplant und gebaut werden.

Viele Menschen entschließen sich heute für ein Bauträgerhaus. Der Vorteil ist, dass man nur einen Vertragspartner hat, der sich um alle Einzelheiten kümmert. Außerdem erhält der Kunde oftmals sogar eine "Festpreisgarantie". Ein Bauunternehmer, der sämtliche Bauleistungen anbietet, wird als Generalunternehmer bezeichnet. Das heißt aber natürlich nicht, dass er selbst alle Leistungen erbringt. Tatsächlich schalten Generalunternehmer sogenannte Subunternehmen ein, die einzelne Gewerke ausführen.

Klassisch ist ein Bauträgerhaus dann, wenn das Bauunternehmen sowohl die Beschaffung des Baugrundstücks als auch Planung und Bau des Gebäudes anbietet. Der Vertrag heißt dann entsprechend Bauträgerkaufvertrag. Baut eine Firma das Gebäude auf einem Grundstück, das bereits vorhanden ist, wird für den Bau ein Bauleistungs- oder Werkvertrag abgeschlossen.

Es geht um viel Geld: Das Unternehmen, für das man sich entscheidet, sollte daher Referenzen vorweisen können. Auf jeden Fall danach fragen! Interessenten können dann auch andere Bauherren nach deren Zufriedenheit mit Bau und Abwicklung befragen und weitere Eindrücke gewinnen.

Schlüsselfertig?

Vor einer endgültigen Entscheidung ist es vor allem auch wichtig, die Leistungsbeschreibung genau durchzulesen, um keine Überraschungen zu erleben. "Schlüsselfertig", auch das ist wichtig zu wissen, ist nämlich kein genau festgelegter Begriff. Es ist möglich, dass in einem "Festpreis" zum Beispiel die Außenanlagen - oder andere wichtige Punkte - noch nicht enthalten sind und dann später doch noch als Kosten auftauchen. Das kann das Budget schnell sprengen.

Auch "bezugsfertig" bedeutet nicht, dass der Innenausbau komplett abgeschlossen ist. Seriös arbeitende Anbieter führen ihre Leistungen in de Regel detailliert auf und nennen - unaufgefordert - auch solche Leistungen, die nicht im Vertragsumfang enthalten sind. Erkundigen sollte man sich auch, ob das Grundstück, auf dem gebaut werden soll, schon voll erschlossen ist. Ist dem nicht so, können ebenfalls noch erhebliche Mehrkosten entstehen.

Typisierte Häuser

Bauträger bieten häufig stark typisierte Häuser an. Das kann einen großen Vorteil haben: Das Modell wurde in vielen Fällen schon wiederholt gebaut. Dadurch konnte das Unternehmen Erfahrungen sammeln - und außerdem gibt es dann auch Musterhäuser, die man besichtigen kann.

Fazit: "Schlüsselfertig" kann ein bequemer Weg zum Eigenheim sein, von der Pflicht sich Gedanken zu machen und Angebote sorgfältig zu prüfen entbindet er nicht. (tt/hfz)
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