Niedrigere Prämien: Führerschein mit 17 kann bei der Versicherung Geld sparen
Früher Einstieg lohnt

Wer schon mit 17 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen Fahrpraxis sammelt, verursacht rund 30 Prozent seltener einen Unfall als ein 18-jähriger Fahranfänger. Das zahlt sich in niedrigeren Prämien für die Autoversicherung aus.

Denn die Versicherungswirtschaft honoriert diese gute Schadensbilanz und verzichtet in der Regel darauf, die Prämie des genutzten Fahrzeugs zu erhöhen. Die Nutzung des Familienautos durch den 17-jährigen Anfänger im Rahmen des begleiteten Fahrens solle aber in jedem Fall vorher mit der Versicherung abgeklärt werden, rät Roman Wagner von der Kfz-Versicherung CosmosDirect.

Auch wenn mit der Volljährigkeit die ersten Alleinfahrten mit dem Auto der Eltern kommen, zahlt sich der Führerschein mit 17 aus. Denn die Prämie wird in der Regel weniger drastisch erhöht als bei einem Fahranfänger, der unbegleitet ins mobile Leben startet. Kommt mit der Volljährigkeit schon das erste eigene Auto, lässt sich dessen Prämie ein wenig senken, indem es als Zweitwagen der Familie versichert wird. Auch hier wirkt sich das erfolgreich absolvierte begleitete Fahren positiv aus.

Wer das Auto nach einigen Jahren auf den eigenen Namen versichern will, kann sich vom Versicherer ausrechnen lassen, welche Schadenfreiheitsklasse aus dem Zweitwagenvertrag auf den eigenen Vertrag übertragen werden kann. War er zuvor schon einige Jahre schadenfrei mit einem Kleinkraftrad oder -roller unterwegs, wird die Beitragsrechnung noch einmal günstiger. (mid)
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