Nissan meldet sich in der Kompaktklasse zurück.
Mit Pulsar am Puls der Zeit

Der Pulsar greift Stilelemente des Qashqai auf. Die markante Front wird von einer V-förmigen Chromspange im Kühlergrill geprägt. Bild: Nissan

Mit üppigem Raumangebot und komfortablem Fahrverhalten will er gegen Golf und Co. punkten.

Seit dem Aus für den Almera im Jahr 2007 war Nissan in der volumenstarken Kompaktklasse nicht mehr vertreten. Der speziell für Europa entwickelte Pulsar soll diese Lücke wieder schließen. Eindeutig als Mitglied der Nissan-Familie erkennbar, orientiert sich das 4,39 Meter lange Schrägheckmodell beim Design am erfolgreichen Qashqai.

Der im spanischen Barcelona produzierte Pulsar basiert auf der mittleren Plattform aus dem Nissan-Renault-Verbund, auf der auch der eigenwillige Juke aufbaut. 13 Zentimeter länger als ein Golf sorgt er für einen äußerst geräumigen Innenraum. Schon die Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer sind recht großzügig. Für die Hinterbänkler ist das Raumangebot geradezu fürstlich. Auch das Kofferraumvolumen kann sich sehen lassen.

Auch im Innenraum finden sich viele Elemente aus dem Qashqai wieder. Die Materialien wirken sauber verarbeitet, wenn auch nicht hochwertig, dafür ist dann doch zu viel Hartplastik verbaut. Schalter und Tasten sind griffgünstig positioniert, einige Bedienelemente können auch über das Lenkrad angesteuert werden, das keineswegs überfrachtet wirkt. Klimaanlage, Start-Stopp-Automatik, Tempomat und elektrische Fensterheber sind bereits in der im Basis-Ausstattung an Bord.

Für den Vortrieb sorgen zunächst zwei aus dem Qashqai bekannte Turbomotoren. Der 1,2-l-Benziner mit 115 PS geht in dem knapp 1,3 Tonnen schweren Fronttriebler recht flott zu Werke, will aber mit hohen Drehzahlen bei Laune gehalten werden. Der 1,5-Liter-Dieseldirekteinspritzer mit 110 PS stammt von Renault, er ist mit einem Durchschnittsverbrauch von nur 3,6 Liter ausgesprochen sparsam. Für Anfang nächsten Jahres hat Nissan den 1,6-Liter-Turbobenziner mit 190 PS angekündigt. Keine Pläne dagegen gibt es für den 1,6-Liter-Turbodiesel mit 130 PS, der gut zum Pulsar passen würde, und auch ein praktischer Kombi steht erst mal nicht auf dem Programm. Die Preise für den geräumigen Nissan beginnen bei 15 590 Euro.
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