Obacht!

Nicht jeder Igel ist vor dem Winter auf Hilfe angewiesen. "Wenn du einen jungen Igel umherirren siehst, warte erst einmal ein paar Stunden ab", rät eine Expertin. "Vielleicht ist die Mutter ja doch in der Nähe. Und die kümmert sich natürlich am besten."

Über zusätzliches Futter freut sich aber jeder Igel. Ein Schälchen mit Katzenfutter oder Hundefutter gemischt mit Haferflocken fressen Igel gern. Trinken sollten die Tiere aber nur Wasser, nicht etwa Milch. Denn in der Milch sind Stoffe enthalten, die die Tiere nicht vertragen und krank machen.

Ein Winterquartier im Wohnzimmer oder Keller muss man eigentlich keinem Igel bieten. Ein natürlicher Lebensraum wie ein Gebüsch, Laubhaufen oder Hohlräume in Holzstapeln und Baumwurzeln sind viel wichtiger.

Wenn du doch einmal einen Igel entdeckst, der zu klein, zu schwach oder sogar verletzt ist: Setze ihn in einen Karton mit Zeitungs- oder Klopapier und ab mit ihm zu einer Igelstation. (dpa)
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