Orkan in der Max-Reger-Halle

Enoch zu Guttenberg (rechts) führte mit der Chorgemeinschaft Neubeuern und dem Orchester "Klangverwaltung" in der Weidener Max-Reger-Halle das Requiem von Giuseppe Verdi auf. Hintergrund des Benefizkonzerts war Guttenbergs Engagement gegen Windkraftanlagen. Sein Appell: die heimatliche Landschaft schützen. Bild: Kunz
Zum Benefizkonzert unter der Leitung von Dirigent Enoch zu Guttenberg in Weiden:

"Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Orkan auslösen." Das traf beim Benefizkonzert des Vereins "Unser Hessenreuther Wald" unter Leitung von Enoch zu Guttenberg zu. Verdis Requiem fegte wie ein Orkan durch die Max-Reger-Halle und war kein Abgesang auf die Heimat, sondern ein eindeutiges Bekenntnis für sie! Die Rede von Enoch zu Guttenberg war eine Offenbarung und machte mir persönlich deutlich, dass jeder Mensch für jede einzelne seiner Handlungen verantwortlich ist.

Wir haben die Wahl zwischen Macht, Habgier, Neid, Rücksichtslosigkeit, Verschwendungssucht, Übervorteilung und Ignoranz oder Respekt, Weitsicht, Umsicht, Nachhaltigkeit im Denken und Handeln, Verantwortung für die Schöpfung, ihre Bewahrung für die nächsten Generationen und nicht zuletzt Mut zu einer unpopulären Meinung. Nach diesem Abend ist der Aufruf doch klar: Wir Oberpfälzer dürfen unsere Seele nicht einer geldgierigen Energiemaschinerie opfern, sondern müssen den Mut haben, uns für den Erhalt unserer Landschaft und Identität sowie für das Einsparen von Energie und Ressourcen einzusetzen.

Die Rede von Enoch zu Guttenberg sollte sich jeder, und besonders die verantwortlichen Politiker, einmal verinnerlichen. Sie ist nachzulesen unter www.hessenreuther-wald.de. Herzlichen Dank, Herr zu Guttenberg!

Christine Schreiber, 92685 Floß
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