Papa, fährst du mit? - So sieht's die Tochter

Mit 17 hat man noch Träume." Wer hat das eigentlich gesungen? Egal. Mit 17 hat man bestimmt noch Träume. Den Traum vom Führerschein allerdings nicht, denn den hatte ich mit 17 Jahren in der Tasche. Das bedeutet zwar Autofahren auf Probe mit einem Begleiter - aber hey, Hauptsache: Autofahren!

Wenn man so mit seinem Fahrlehrer unterwegs ist, hat man irgendwie ein grenzenloses Vertrauen und Sicherheitsgefühl. Nach dem Motto: "Der ist Fahrlehrer, der hat das gelernt, der weiß, was er tut - wenn er sagt, ich soll auf die Autobahn fahren und Gas geben, dann mach ich das." Das anfängliche Autofahren ist einfach etwas Aufregendes. Vor allem, wenn man sich noch unsicher ist, kreist im Kopf immer dieser Gedanke: "Ich fahre wirklich dieses Auto, unglaublich!" Sogar nach dem Tag X, wenn der Prüfer sagt: "Sie haben bestanden. Herzlichen Glückwunsch!", bleibt von diesem Gedanken noch etwas übrig. Und dann ist es gut, wenn für eine gewisse Zeit noch jemand daneben sitzt, jemand, dem man ebenfalls vertrauen kann. Es ist gut, wenn man nach bestandener Fahrprüfung nicht von jetzt auf gleich ganz alleine im Auto sitzt. Gut zu wissen, jemanden im wahrsten Sinne des Wortes an seiner Seite zu haben. Mutter, Vater oder Oma - sie geben Sicherheit und Selbstvertrauen. Ein Selbstvertrauen, das sich auch dann noch zeigt, wenn das begleitete Fahren zu Ende geht und man dann alleine mit dem Auto unterwegs ist. Fazit: Mit 17 zu jung fürs Autofahren? Definitiv nicht. Es gibt genügend Autofahrer, die jenseits der 17 und trotzdem alles andere als geistig reif sind, um ein Auto zu fahren.
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