Pauschale Hetze

Zum Bericht "Mountainbiker sorgen für Ärger im Wald":

Der Bayerische Waldbesitzerverband befürchtet also Schäden durch "rasende Mountainbiker". Hat er Sorge, dass die Trassen, die überbreite Traktoren und schwere Harvester hinterlassen, durch Radler zerstört werden? Oder die illegale Bauschutt-Entsorgung in Wald- und Hohlwegen beeinträchtigt wird? Verallgemeinerungen werden jedoch der Sache nicht gerecht. Die Waldbesitzer sind so wenig über einen Kamm zu scheren wie die Mountainbiker, von denen die überwältigende Mehrzahl rücksichtsvoll und naturliebend ist - und mit den wenigen Downhillern nichts gemein hat. Ich radle mit meinen Freunden regelmäßig in Wald und Flur und erfreue mich an unserer einzigartigen Oberpfälzer Landschaft. Eine MTB-Spur ist kleiner als ein Wildpfad der Tiere! Wir sollten das Mountainbiken in der Region als große Chance für den sanften Tourismus erkennen und fruchtbare Ansätze nicht durch pauschale Hetze sofort kaputt machen.

Wolfgang Kiesbauer,92648 Roggenstein
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