Permanent Make-up: Ein ausführliches Vorgespräch ist wichtig
Frauen wollen perfekt aussehen

Ob im Schwimmbad oder nach einem langen Arbeitstag - viele Frauen wollen immer perfekt aussehen. Dazu gehört ein tadelloses Make-up. Doch während Lidschatten und Wangenrouge allzu schnell verblassen, versprechen Farben, die unter die Haut gespritzt werden, einen ewig frischen Teint und ein jederzeit perfekt geschminktes Gesicht. Permanent Make-up kann lichte Augenbrauen verdichten, Narben kaschieren oder durch Konturen schmalen Lippen mehr Volumen verleihen.

Die dabei verwendeten Pigmente wurden vorher in Laboren getestet, um keine Allergien hervorzurufen.

Weil es sich nicht wie ein normales Make-up am Abend wieder abwaschen lässt, ist ein ausführliches Vorgespräch wichtig. "Kundinnen sollten sich dabei genau beraten lassen, welche Farben zu ihrem Gesicht passen", sagt Monika Ferdinand vom Bundesverband Deutscher Kosmetikerinnen in Bexbach (Saarland).

Außerdem muss geklärt werden, ob es einen Anspruch auf Ausbesserung gibt, falls das Make-up nicht wie gewünscht ausfällt.

Auch die Hygiene im Studio ist laut Ferdinand sehr wichtig. "Es müssen unbedingt Einweg-Nadeln oder sterilisierte Nadeln verwendet werden." Bei mangelnder Hygiene komme es nach der Behandlung sonst möglicherweise zu einer Infektion.

Bei der Betäubung der einzelnen Hautpartien sind noch keine Einstiche nötig, erklärt Marcus Schneider vom Kosmetikinstitut Permanent-Line in Bad Arolsen. "Wir verwenden sogenannte Lokal-Anästhetika, die in flüssiger Form oder als Creme aufgetragen werden und die obersten Hautschichten betäuben." Danach werden die Farben mit einem Kunstpinsel aufgetragen. "Die Kundin kann sich so noch mal vergewissern, ob ihr die Farben auch wirklich gefallen." Erst danach wird die Farbe unter die Haut gespritzt. (dpa/tmn)
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