Philippinen
Tote durch Taifun

Manila. (dpa) Taifun Haima hat im äußersten Norden der Philippinen schwere Schäden angerichtet. Mindestens acht Menschen kamen ums Leben, 90 000 waren in Notunterkünfte oder zu Verwandten geflüchtet, wie die Behörde für Katastrophenschutz am Donnerstag berichtete. Der Taifun traf die philippinische Küste im Norden mit einer maximalen Windgeschwindigkeit von rund 230 Kilometern pro Stunde. Haima habe in der nördlichen Provinz Cagayan unzählige Dächer abgetragen sowie Strommasten und Bäume umgerissen. Straßen seien durch Erdrutsche verschüttet und unpassierbar.

Unter den Toten war ein Mann, der von einem Ast erschlagen wurde. Zwei Konstrukteure starben bei einem Erdrutsch, zwei Dorfbewohner wurden von einem Fluss weggespült. Der heftige Regen traf eine Region, die erst vergangene Woche von einem Taifun heimgesucht worden war. Haima zog nach Angaben des Wetterbüros am Donnerstag leicht abgeschwächt weiter Richtung Westen über die Insel Luzon.
Weitere Beiträge zu den Themen: Manila (11)Taifun (4)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.