Polizeiinspektion Eschenbach jetzt auch energietechnisch auf dem neuesten Stand - 240 000 Euro ...
Sanierung verbessert Sicherheit

Mit einem Kostenaufwand von rund 240 000 Euro erhielt das Gebäude der Polizeiinspektion (PI) Eschenbach eine umfassende energetische Sanierung und seit langem anstehende Verbesserungen im Bereich der Sicherheit. Auftraggeber der Arbeiten war das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach.

Federführend bei der Ausführung der Arbeiten war das Polizeipräsidium Regensburg in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizeiinspektion. Das von der Polizei 1980 vom Gesundheitsamt übernommene Gebäude entstand Anfang der 1960er Jahre. Es hatte inzwischen marode, alte Fenster, die nicht mehr dicht abschlossen.

Wegen des enorm hohen Heizaufwands fiel es in das Programm zur energetischen Sanierung öffentlicher Bauten der Staatsregierung. Dazu gehörten die Dämmung der Außenfassade, Isolierung der Decke zum Dachboden, Entfernen der asbesthaltigen Dachung, erneutes Eindecken mit Schiefer und Einbau einer neuen Heizung. Zusätzliche Kosten verursachte die Umsetzung polizeispezifischer Sicherheitsaspekte. Die neuen Fenster erhielten eine schusssichere und einwurfhemmende Verglasung. Wegen bestehender Sicherheitsvorgaben sind diese feststehend und können nicht geöffnet werden.

Die Folge sind Besonderheiten in der Raumlüftung. Zu weiteren Maßnahmen der Sicherheitstechnik gehören ein Waffenraum und Bewegungsmelder in der Außenbeleuchtung. Aus Sicherheitsgründen waren auch in den Haftzellen Umbauten erforderlich. Neu gestaltet wurde die Fläche vor dem Gebäude. Sie erhielt ein freundliches Aussehen. Behindertengerecht zeigt sich der Zugang zur Inspektion. Nebeneffekte der Sanierung sind der bisher vermisste Kriminalaktenraum und zwei Lagerräume.

Die Inspektionsleiter Rainer Striegl und Werner Stopfer sprechen von einer gelungenen, aufgabengerechten Baumaßnahme, die das Stadtbild optisch verbessert. Sie freuen sich über die positiven Rückmeldungen der Bürger.

Die Bediensteten der Polizeiinspektion erhoffen sich noch eine baldige Innensanierung ihrer Dienststelle. Alte Linoleumböden, doppelte Türen und Waschbecken in fast jedem Zimmer entsprechen nicht mehr den Ansprüchen derzeitiger Diensträume.
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