Posten-Neubesetzungen bei der Bischofskonferenz
Voderholzer nicht gewählt

Bischof Rudolf Voderholzer wurde als möglicher Chef der Glaubenskommission gehandelt. Bild: Hartl

Fulda. Die katholischen Bischöfe Deutschlands haben am Dienstag einen Wahlmarathon absolviert. Und dabei für eine Überraschung gesorgt. Turnusgemäß mussten die 14 Kommissionen der Bischofskonferenz neu besetzt werden. Mit Spannung haben Beobachter vor allem die Wahl zum Chef der prestigeträchtigen Glaubenskommission erwartet, die sich auch mit dogmatischen Fragen befasst. Ein Amt mit Gewicht, zumal Papst Franziskus den Bischofskonferenzen mehr Kompetenzen zubilligen will. Nachfolger des emeritierten Mainzer Kardinals Karl Lehmann in diesem Amt wurde der Speyerer Bischof Karl-Heinz Wiesemann (56) - und nicht der eher dem konservativen Spektrum zugeordnete Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer (56). Der war von einigen als Favorit gehandelt worden, denn er gehört der Römischen Glaubenskongregation an und ist habilitierter Dogmatiker.

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