Preise, Politikrisiko, gesellschaftliche Ansprüche: Leitmesse für Landtechnik, "Agritechnica", ...
Landwirtschaft im Umbruch

Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Viele Betriebe beurteilen die Lage kritisch: Niedrige Erzeugerpreise, ein hohes Politikrisiko und gesellschaftliche Ansprüche drücken auf die Stimmung. Der Informationsbedarf der Landwirte ist gegenwärtig riesengroß. Daher kommt die Leitmesse für Landtechnik "Agritechnica" vom 10. bis 14. November in Hannover zur rechten Zeit. Sie ist das weltweite Zentrum für Innovationen und Neuheiten in der Landtechnik.

Herausforderungen

Kostengünstiger und umweltschonender produzieren, dafür muss die Landtechnik einen wesentlichen Beitrag leisten. Die Landwirte nehmen die gesellschaftlichen Ansprüche sehr ernst. Sie sehen die Zukunft für ihre Betriebe in einer nachhaltigen Landbewirtschaftung, die auf ökonomische, ökologische und soziale Aspekte besondere Rücksicht nimmt. Die Landtechnik trägt mit Innovationen dazu bei, dass die Landwirte dieser Aufgabe gerecht werden können. Auf der Agritechnica präsentieren die Aussteller Lösungen, mit denen die Landwirte noch präziser, effizienter und Ressourcen schonender arbeiten können. Weiterentwicklungen in der Elektronik und Sensorik sind dabei die Taktgeber.

Die weltweiten Herausforderungen sind nur mit einer innovativen Landwirtschaft zu bestehen, die den sich ständig weiterentwickelnden Zuwachs an Wissen und Können integriert. Hierzu ist ein belastbarer und kontinuierlicher Konsens mit der Gesellschaft über die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse eine der Grundvoraussetzungen.

Fortschritte in der landwirtschaftlichen Produktion und den Produktionsmethoden sowie ihre gesellschaftliche Bewertung müssen im Kern übereinstimmen. Dies ist derzeit an einigen Stellen nicht mehr gegeben. Für die Landwirtschaft besteht daher die große Herausforderung, sich mit der abnehmenden gesellschaftlichen Akzeptanz der modernen Landwirtschaft auseinanderzusetzen und akzeptierte Lösungen zu entwickeln. Ein wesentlicher Ansatz für den Dialog mit der Gesellschaft sind die landtechnischen Innovationen, die in großem Maße zu einer Umwelt und Ressourcen schonenden Landbewirtschaftung beitragen. Hierauf müssen die Landwirte im Dialog mit der Gesellschaft verstärkt hinweisen. Eine Informationsplattform dazu ist die "Agritechnica". Die DLG erwartet in diesem Jahr für die "Agritechnica" wieder mehr als 400 000 Besucher, darunter rund 100 000 aus dem Ausland. (DLG)
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