Programmieren via "Cloud"
Netztipps

München.(dpa) Ab sofort können Schüler eine neue kostenlose Programmierplattform nutzen. Bei Open Roberta können sie eigene Programme für Roboter erstellen und mit anderen teilen. Die Plattform wird von der Fraunhofer-Gesellschaft in Partnerschaft mit Google betrieben.

Bei Open Roberta steht Jugendlichen eine frei verfügbare grafische Software zur Verfügung. Sie ist cloudbasiert und kann daher mit Computer, Tablet oder Smartphone sowie zu Hause oder in der Schule genutzt werden. So können Schüler sie mit anderen gemeinsam weiterentwickeln. Mitte 2015 soll die Plattform um weitere Robotersysteme ergänzt werden, die programmiert werden können.

www.open-roberta.org

Advent für Mathe-Fans

Berlin.(dpa) Schüler können sich seit dem 1. November für einen von drei digitalen Mathe-Adventskalendern registrieren. Ab dem 1. Dezember dürfen sie sich dann jeden Tag an einer kniffligen Aufgabe versuchen. Darauf weist die Deutsche Mathematikervereinigung hin. Hinter den 24 Türen verstecken sich neben Mathe- auch Informatikaufgaben. In diesem Jahr ist "Mathe im Advent" ein Projekt im Wissenschaftsjahr 2014 und wird vom Bundesbildungsministerium gefördert. Gedacht sind die Kalender für Schüler ab Klasse 4 bis zur Oberstufe. Die besten Spieler können Preise gewinnen.

www.mathe-im-advent.de

Kurz notiert Gymnasiasten im Vorteil

Berlin.(dpa) Sozial benachteiligte Schüler werden nach Expertenansicht an deutschen Schulen oft weniger fit am Computer gemacht als Schüler aus den höheren Bildungsschichten.

Insofern stelle die zunehmende Digitalisierung in vielen Jobs für die Betroffenen ein zusätzliches Risiko auf dem Arbeitsmarkt dar, sagte Reinhard Pollak, Bildungsexperte am Wissenschaftszentrum Berlin. Er stellte eine Studie im Auftrag des Vodafone- Instituts für Gesellschaft und Kommunikation vor.

Laut der Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach sagen nur 27 Prozent der Eltern von Gymnasialschülern, ihre Kinder würden weniger gut für den Umgang mit Computern und Internet im Beruf vorbereitet - aber 36 Prozent der Eltern von Kindern an anderen Sekundarschulen.
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